Produktion durch AGES

Die AGES produziert bereits, rechtlich durch den §6a im Suchtmittelgesetz gedeckt, Cannabis in Österreich. Daher ist dies die aus heutiger Sicht realistischte Art der Produktion.

Suchtmittelgesetz §6a.

(1) Der Anbau von Pflanzen der Gattung Cannabis zwecks Gewinnung von Suchtgift für die Herstellung von Arzneimitteln sowie damit verbundene wissenschaftliche Zwecke ist nur der Österreichischen Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit GmbH oder einer zu diesem Zweck gegründeten Tochtergesellschaft, an der die Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit GmbH mindestens 75 v.H. der Geschäftsanteile halten muss, gestattet. An der Tochtergesellschaft können ferner beteiligt sein

1. Universitätsinstitute, die mit der Forschung und Entwicklung auf dem Gebiet der angewandten Botanik befasst sind,

2. Gewerbetreibende mit einer Berechtigung zur Herstellung von Arzneimitteln und Giften und zum Großhandel mit Arzneimitteln und Giften gemäß §94 Z32 der Gewerbeordnung 1994, sowie

3.Chemische Laboratorien mit einer Gewerbeberechtigung gemäß §94 Z10 derGewerbeordnung 1994.

(2) Der Österreichischen Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit GmbH oder ihrer Tochtergesellschaft (Abs.1) ist ferner der Besitz des im Rahmen des Anbaus der Cannabispflanzen gewonnen Cannabis gestattet.

(3) Die Österreichische Agentur für Gesundheit und Ernährun gssicherheit GmbH oder ihre Tochtergesellschaft (Abs.1) darf die Cannabispflanzen nach Ernte und Trocknung oder das daraus gewonnene Cannabis nur an Gewerbetreibende mit einer Berechtigung zur Herstellung von Arzneimitteln und Giften und zum Großhandel mit Arzneimitteln und Giften gemäß §94 Z32 der Gewerbeordnung 1994 abgeben.

(4) Die Bestimmungen über Sicherungsmaßnahmen gegen unbefugte Entnahme von Suchtmitteln (§9) sind auch auf Cannabispflanzen anzuwend

Abgabe durch Apotheke

Da Cannabis - neben Fasern, Nüssen & Droge - auch Lieferant von "natürlicher Medizin ist" welche laut Experten und ihren Aufzeichnungen weniger Nabenwirkungen am Patienten zeigen, als dass vergleichbare Präparate tun, fordern wir dringend die Freigabe von natürlichen Cannabis für Patienten.

Dieses Modell sieht vor, dass die Apotheken von der AGES die bestellten Cannabisprodukte erhält und diese dann an den Patienten, gegen ein entsprechendes Rezept vom Facharzt, abgeben darf. Die Inhaltsstoffe müssen - wie bei jedem anderen Medikament - dem entsprechen, was der Facharzt verordnet.

Staat

VorteileNachteile
  • Kontrolle
  • Studien
  • Steuereinnahmen
  • Wirtschaftswachstum
  • Prävention & Jugendschutz durch Kontrolle im Verkauf
  • Reduzierung des Schwarzmarktes
 

Patienten

VorteileNachteile
  • Kontrolliertes, natürliches Cannabis auf Rezept
  • Verfügbarkeit der verordneten Sorten durch die AGES vorgegeben
  • Hoher Selbstbehalt möglich

Apotheke

VorteileNachteile
  • Mehr Umsatz
  • Arbeitsplätze
  • Wirtschaftswachstum
  • Negatives Image wird befürchtet

Abgabe durch €-Fix

Das durch die AGES produzierte Cannabis wird über Geschäfte – ähnlich dem bestehenden Trafiken-Modell für den Verkauf von Tabakwaren – abgegeben. Den Preis gibt auch hier der Staat vor. Diese spezialisierten Fachbetriebe werden neu gegründet.

Staat

VorteileNachteile
  • Preisvorgabe
  • Kontrolle
  • Steuereinnahmen
  • Wirtschaftswachstum
  • Jugendschutz
  • Bekämpfung des Schwarzmarktes
  • Kontrollverlust über Patienten
  • eventueller Kundenverlust aufgrund zu hoher Preise und damit verbundene Abwanderung auf den Schwarzmarkt

Patienten

VorteileNachteile
  • Kontrolliertes, natürliches Cannabis auf Rezept. Für Patienten, die den Selbstbehalt zahlen, ist es billiger
  • Preisvorgabe durch den Staat
  • Verfügbarkeit der verordneten Sorten durch die €-Fix-Händler vorgegeben.

Genusskunden

VorteileNachteile
  • Kontrollierte Cannabisprodukte
  • Sortenvorgabe durch das Monopol der AGES

€-Fix-Geschäfte

VorteileNachteile
  • Etablierung eines neuen Wirtschaftszweiges
  • Schaffung von Arbeitsplätzen
 

Abgabe durch €-Flex

Einzelhändler beziehen das Cannabis von der AGES. Den Preis bestimmt der Einzelhändler im Sinne der freien Marktwirtschaft.

Staat

VorteileNachteile
  • Kontrolle durch EKKS (elektronisches Kundenkarten System)
  • Steuereinnahmen
  • Wirtschaftswachstum
  • Prävention objektiver möglich
  • Jugendschutz
  • Bekämpfung des Schwarzmarktes
  • Kontrollverlust über Patienten
  • Abwanderung in den Schwarzmarkt aufgrund zu hoher Preise

Patienten

VorteileNachteile
  • Kontrollierte, natürliche Cannabisprodukte auf Rezept
  • für Patienten, die den Selbstbehalt zahlen, ist es billiger
  • Sortenvorgabe durch das Monopol der AGES
  • Verfügbarkeit der verordneten Sorten durch die €-Flex-Händler vorgegeben.

Genusskunden

VorteileNachteile
  • Kontrollierte Cannabisprodukte
  • Sortenvorgabe durch das Monopol der AGES

€-Flex-Geschäfte

VorteileNachteile
  • Etablierung eines neuen Wirtschaftszweiges
  • Schaffung von Arbeitsplätzen
 

Verein CSC

Ein Verein erhält das Cannabis von der AGES und gibt dieses an seine Mitglieder weiter.

Staat

VorteileNachteile
  • Kontrolle durch EKKS (elektronisches Kundenkarten System)
  • Steuereinnahmen
  • Wirtschaftswachstum
  • Prävention objektiver möglich
  • Jugendschutz
  • Bekämpfung des Schwarzmarktes
  • Kontrollverlust über Patienten
  • Abwanderung in den Schwarzmarkt aufgrund zu hoher Preise

Patienten

VorteileNachteile
  • Kontrollierte, natürliche Cannabisprodukte auf Rezept
  • für Patienten, die den Selbstbehalt zahlen, ist es billiger
  • Mitgliedschaft notwendig
  • Sortenvorgabe durch das Monopol der AGES
  • Verfügbarkeit der verordneten Sorten durch die €-Flex-Händler vorgegeben.

Genusskunden

VorteileNachteile
  • Kontrollierte Cannabisprodukte
  • Mitgliedschaft notwendig
  • Sortenvorgabe durch das Monopol der AGES
  • Verfügbarkeit der verordneten Sorten durch den Verein CSC vorgegeben.

Verein CSC

VorteileNachteile
  • Etablierung eines neuen Wirtschaftszweiges
  • Schaffung von Arbeitsplätzen
 

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