ARGE Suchtmittel

Die ARGE Suchtmittel ist eine Arbeitsgemeinschaft in Österreich, welche sich für Cannabis-Konsumenten, insbesondere Patienten, einsetzt.

Patienten müssen ein Recht darauf haben ihre Leiden auch mit natürlichem Cannabis zu lindern, wenn ihnen dieses besser hilft, als pharmazeutisch hergestellte Monosubstanzen aus der Hanfpflanze.

Patienten sowie Genusskonsumenten dürfen nicht weiterhin Gefahr laufen durch verunreinigtes Cannabis vom Schwarzmarkt ihre Gesundheit zu gefährden.

Wir sind - nach ausgibiger Recherche - der Ansicht, dass der Staat Österreich nur gewinnen kann, wenn natürliches Cannabis kontrolliert an die Bevölkerung abgegeben wird. Die Einnahmen die kriminelle Organisationen mit dem Handel von Cannabis erwirtschaften, wären in Form von Steuergeld für den verschuldeten Staat Österreich in vielerlei Hinsicht von Nutzen.


Aktuelle Situation

Die Meinung über Cannabis ist zwiegespalten. Während viele Menschen eine Legalisierung in allen Bereichen fordern, sind die meisten Regierungen gegen eine Legalisierung von Cannabis.

Zur aktuellen Situation in Österreich:

  • Das Suchtmittelgesetz sieht vor, dass Cannabis in Österreich nur durch die AGES produziert werden darf. (siehe §8 des Gesundheits- und Ernährungssicherheitsgesetzes Pkt.17 sowie Suchtmittelgesetz §6a)
  • Patienten können unter bestimmten Bedingungen Dronabinol sowie auch Sativex (Synthetische(r) Wirkstoff(e) „THC“ oder auch „CBD“) verschrieben bekommen.
    Genaue Informationen erhält man bei der CAM - Arbeitsgemeinschaft Cannabis als Medizin.
  • Cannabis-Patienten sowie Genusskonsumenten begünstigen den Schwarzmarkt.
    Cannabis im Wert von 9.268.960 Euro wurde sicher gestellt. Grafik aus dem Suchtmittelbericht 2012 des Bundeskriminalamtes
  • Viele Patienten besorgen sich gezwungenermaßen Cannabis unbekannter Beschaffenheit, welches oft genug durch Streckmittel verunreinigt ist. Das führt zur Belastung der Gesundheit von ohnehin schon kranken Menschen und kann dem Gesundheitssystem zusätzlich Kosten verursachen.
  • Arbeitslosigkeit in Österreich
    Arbeitslosenstatistik vom AMS und der APA
  • Österreichs Schuldenstand von 1980 bis 2011
    Schuldenstand Österreichs der WKO und der Presse

Unsere Ziele

Die ARGE Suchtmittel hat es sich zum Ziel gesetzt eine für Österreich passende Regelung zu finden, die für die Allgemeinheit am Besten und von der derzeitigen Gesetzeslage aus, am realistischsten ist. Wir wollen erreichen, dass die Kostenübernahmepraxis der Krankenkassen für Arzneimittel auf Cannabis-Basis verbessert wird, da die horrenden Kosten von Cannabis-Arzneimitteln (z.B. Dronabinol) Patienten teilweise in die Illegalität drängt, um sich am Schwarzmarkt mit kostengünstigeren Cannabisprodukten unbekannter Beschaffenheit zu versorgen, oder diese stattdessen zu ihrer eigenen Sicherheit selbst zuhause zu züchten und sich damit erst wieder einer möglichen Strafverfolgung mit all ihren Konsequenzen auszusetzen. Das müsste nicht so sein, zumal das Gesundheitsministerium über die AGES mit ihrer Cannabiszucht es in der Hand hätte, diese für die PatientInnen in mehrerlei Hinsicht oft verheerende Situation mit einem Schlag positiv zu beenden. Hierzu wäre nur eine kleine Gesetzesänderung notwendig.

  • Informationen für Patienten über bestehenden Ressourcen zur Verfügung stellen: Bionorica & THC Farm (Dronabinol & Sativex)
  • Zulassung von natürlichen Cannabisprodukten (Blüten) als Medikament
  • Qualitätssicherung für Patienten
  • Minimierung des Schwarzmarktes - siehe Suchtmittelbericht 2012 und Bericht zur Drogensituation 2013
  • Schaffung von Arbeitsplätzen durch einen neuen/alten Wirtschaftsfaktor.
  • Cannabis-Steuer-Gesetz

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